Ganz im Süden von La Palma befinden sich die beiden recht jungen Vulkane San Antonio (677 m) und der Teneguia (428 m). Letzterer entstand sogar erst im Jahr 1971. Entsprechend karg, aber auch sehenswert ist dieser Bereich der Cumbre Vieja.

Auf einer 8 Kilometer langen Rundwanderung lassen sich der San Antonio und Teneguia in 3 bis 4 Stunden bequem erkunden. Einzig der Anstieg am Ende vom Teneguia zurück zum Ausgangspunkt braucht etwas Kondition da es hier sehr steil, ca. 300 Höhenmeter hinauf geht.

Den GPS-Track zum Download findet ihr am Ende des Beitrages.

Route

Start der Wanderung ist das Besucherzentrum Vulkan San Antonio bei Los Canarios. Um Zutritt zu dem Zentrum und Vulkan zu erhalten, muss man Eintrittsgeld zahlen. Dafür bekommt man allerdings auch gleich einen Parkplatz.

Durch das Besucherzentrum hindurch, kann man am Kraterrand entlang bis zur Hälfte des San Antonios laufen. Dabei eröffnet sich der Blick von den Salinen von Fuencaliente die Westküste hinauf bis in das Aridanetal und weiter zur Caldera de Taburiente.

Hinunter zum Teneguia geht es am San Antonio den gleichen Weg durch das Besucherzentrum zurück und anschließend an der Westflanke des Vulkans immer weiter hinab in Richtung Meer. Dabei kommt man auch am Roque Teneguia vorbei. Hier stößt man einerseits auf viele, teils zahme Eidechsen die sich mit Obst füttern lassen, andernseits ist dieser helle Felsen ein Überbleibsel der ursprünglichen Landschaft vor dem Ausbruch des San Antonio. Die Ureinwohner von La Palma haben dort Felsgravuren hinterlassen.

Über Teile der verschlossenen Wasserleitung erreicht man die Krater-, Geröll- und Lavalandschaft des Teneguia. Der Aufstieg auf dessen Gipfel ist nicht sehr anspruchsvoll. Manchmal weht allerdings ein so starker Wind, dass der schmale Grat vom Vorgipfel zum Hauptgipfel lieber nicht überquert werden sollte.

Durch große Lavafelder und mehrere kleine Weinanbaugebiete am Teneguia geht es wieder zurück zum Besucherzentrum. Die bisher eher leichte Rundwanderung schließt am Ende nochmal mit einer Herausforderung ab. Die bisher verlorenen Höhenmeter, müssen jetzt an einem Stück wieder gut gemacht werden. Dazu kraxelt man fast 300 Höhenmeter an der Ostseite des San Antonio empor. Im Sommer kann dies eine unerträgliche Plackerei werden, da es hier keinen Schatten gibt und der lose Gerölluntergrund bei jedem Schritt nachgibt.

GPS-Track

Bei GPSies könnt Ihr euch den Track ansehen und in verschiedenen GPS Formaten herunterladen. Mit einem Klick auf „Track anzeigen“ landet Ihr dort.

gpsies-tracks