Der höchste Punkt in den Affensteinen, den stark zerklüfteten Felsgruppen im Herzen des Elbsandsteingebirges, markiert der Carolafelsen. Mit seinen 458 Metern Höhe bietet er einen wunderbaren Blick in die Schrammsteine, zum Falkenstein und darüber hinaus bis in die vordere Sächsische Schweiz.

Eine Wanderung zum Carolafelsen startet man am bestem vom Kirnitzschtal aus. Die hier vorgestellt Runde führt uns zudem zum gut versteckten kleinen Kuhstall und zur weithin bekannten Idagrotte am Frienstein. Den GPS-Track zur Wanderung findet ihr am Ende der Beschreibung.

Wanderung

Auf dieser Wanderung legen wir 400 Höhenmeter und 11 Kilometer zurück. Als reine Gehzeit sollte man somit um die 3 Stunden einplanen.

Los geht es am zentral im Kirnitzschtal gelegenen Wanderparkplatz Nasser Grund auf 170 Meter Höhe. Durch selbigen Nassen Grund geht es kurz auf breiter Forststraße empor, bevor man in die Eulentilke abbiegt. Stetig führt der Weg moderat steil nach oben und man nähert sich der Wilden Hölle. In diesem Abschnitt geht es über einzelne Leitern und am Fels entlang hinauf. Etwas Beweglichkeit benötigt man hier schon, um voran zu kommen. Selbst im Hochsommer kann es in dieser engen Schlucht nass und kühl sein. Mit Wandersandalen (so wie ich sie gern trage) ist dann etwas Vorsicht geboten.

Am Ende der Wilden Hölle hat man schon fast das Hochplateau der Affensteine erreicht. Hier zweigen wir ab, um den letzten Anstieg zum Carolafelsen zu nehmen. Bis dorthin haben wir dann auch den Großteil der Höhenmeter zurück gelegt und können nun den traumhaften Ausblick genießen.

Über den Reitsteig erreichen wir auf halbem Wege zum kleinen Kuhstall noch eine weitere Aussicht auf die Affensteine. Der kleine Kuhstall ist nirgends ausgeschildert und der Weg daher nicht einfach zu finden. Entsprechend wenig andere Wanderer wird man an dieser kleinen Ausführung eines Felsentores antreffen.

Der letzte Teil der Wanderrung führt uns zum Frienstein und der beliebten Idagrotte. Auch als Vorderes Raubschloss bekannt, hat der Frienstein eine weitreichende Geschichte bis ins Mittelalter. Als reiner Klettergipfel ist er für Wanderer nicht zugänglich. Das schmale Felsband welches weiter zur Idagrotte führt, ist aufgrund seiner exponierten Lage an einer steilen Felswand ein beliebtes Fotomotiv.

Der Rückweg verläuft über etliche Stufen zurück ins Kirnitzschtal über den Königsweg. Unten angekommen bringt uns dann der Flößersteig zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

GPS-Track

Bei GPSies könnt Ihr euch den Track ansehen und in verschiedenen GPS Formaten herunterladen. Mit einem Klick auf „Track anzeigen“ landet Ihr dort.

gpsies-tracks