Eine Wanderung auf den 1.922 Meter hohen Pico Nambroque sollte für jeden La Palma Urlauber fest im Programm stehen. Denn vom Gipfel aus hat man einen grandiosen Rundumblick auf die gesamte Cumbre Nueva bis hin zur Caldera de Taburiente. Die 15 Kilometer lange Tour führt über 600 Höhenmeter und folgt dabei immer mal wieder der Ruta de los Volcanes.

Den GPS-Track zum Download findet ihr am Ende des Beitrages.

Touren-Verlauf

Um auf den Gipfel des Pico Nambroque zu gelangen, empfiehlt sich der Start der Wanderung am Rifugio El Pilar. Auf der Passhöhe, welche die Ost- und Südseite der Insel miteinander verbindet, finden sich ausreichend viele Parkplätze, sanitäre Anlagen, ein Grill- und Spielplatz. Die Anreise mit einem PKW ist daher empfehlenswert.

Ebenso empfiehlt es sich, bereits früh am Morgen zu starten. So hat man eine hohe Wahrscheinlichkeit, den Wolkenwasserfall über die Cumbre Nueva in seiner vollen Pracht zu genießen. Im weiteren Verlauf der Wanderung wird man darauf mehrmals eine sehr gute Sicht erhalten.

Anfangs führt uns der Aufstieg durch dichten kanarischen Kiefernwald der wenige Zeit später einen ersten Blick auf die Caldera frei gibt. Weiter geht es an den Flanken des Pico Birigoyo und Montana de los Charcos vorbei. Teilweise führt der Weg über Lavafelder, durch intenisv riechendes Buschgelände oder die trockenen Kiefernwälder.

Bevor man zum Krater des Hoyo Negro hinauf steigt, weitet sich ab hier der Blick über die Cumbre Nueva, hin zum Wolkenwasserfall und weiter bis zur Caldera. Das Gelände wird nun offener mit wenig Bewuchs und kaum einem schattigen Plätzchen. Hier können wir nun auch unser Ziel, den Pico Nambroque das erste Mal sehen. Bei gutem Wetter ist direkt links von ihm am Horizont der Teide auf Tenerifa zu erblicken.

Beim direkten Aufstieg am Pico Nambroque sollte man achtsamer sein. Das Gelände ist teils sehr steil und das Lavagestein über den der Weg verläuft, liegt nur sehr lose. Eine besondere Anstrengung stellt der kurze Aufstieg aber nicht dar. Oben angekommen bietet sich dann ein nochmals besser Ausblick über die gesamte Insel.

Der Rückweg verläuft fast vollständig im Schatten des Kiefernwaldes und je nach Wetterlage direkt durch die an die Hangkante drückenden Wolken hindurch. Hier ist es deutlich einsamer als auf dem Hinweg und der Weg im letzten Teil auch sehr entspannt zu laufen. Nach 4 bis 5 Stunden erreicht man schließlich wieder den Parkplatz am Refugio El Pilar.

GPS-Track

Bei GPSies könnt Ihr euch den Track ansehen und in verschiedenen GPS Formaten herunterladen. Mit einem Klick auf „Track anzeigen“ landet Ihr dort.

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