Den Namen Irschenberg kennen die meisten Menschen oft nur von Autobahnschildern welche auf die gleichnamige Raststätte an der A8 hinweisen. Abseits davon deutet der Name aber auch auf den Ort bzw. den Irschenberg selbst hin.

Dieser ist mit 754 Metern scheinbar nicht besonders hoch, doch dies mag auf den ersten Blick täuschen, besonders wenn man im Auto von der Autobahn am Berg hinauf schaut. Optisch hebt er sich aus der Umgebung nicht besonders hervor und ist deswegen oft schnell wieder vergessen.

Vom Norden her kommend sieht dies aber schon wieder ganz anders aus. Vom Tal der Mangfall aus, in unserem Fall ab dem Ort Götting auf 500 Metern Höhe, kann man mit dem Rennrad sich fast durchweg die 254 Höhenmeter am Stück bis zum Gipfel des Irschenbergs hoch quälen.

Hinter Götting kommt dann auch schon das erste gefürchtete Steilstück mit einer Steigung von bis zu maximal 20%. Nach wenigen Metern ist dies aber schon überstanden und man erreicht Fehlleiten, wo sich schon ein erster schöner Ausblick in die Alpen eröffnet. Weitere 3,5 Kilometer geht es nun mal mehr oder weniger steil zum Gipfel des Irschenbergs empor.

Im Ort Irschenberg angekommen kann man die unscheinbare Kuppe des gleichnamigen Hügels schon erspähen und auf einem letzten Anstieg erreicht man das Plateau welches eine wunderschöne Rundumsicht in die bayrischen Voralpen ermöglicht.

Zurück nach München bietet sich die Abfahrt vom Irschenberg über Loiderding und das Leitzachtal nach Feldkirchen-Westerham an. Dort ist es zumeist ruhig und landschaftlich recht beschaulich.

Mit der Anfahrt ab München nach Götting auf der fast kürzest möglichen Strecke kommt man somit auf eine Länge der Tour von 110 km bei 1.200 Höhenmetern.

GPS-Track

Bei GPSies könnt Ihr euch den Track ansehen und in verschiedenen GPS Formaten herunterladen. Einfach auf die untere Grafik klicken.

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