Nach der grandiosen Bikepacking Transalp im letzten Jahr, ging es im Sommer 2018 diesmal quer durch die Alpen. Ein Rennrad und ein Gravelbike stellten sich der Aufgabe, 14 Pässe, 10.000 Höhenmeter und 425 Kilometer in nur 3 Tagen zu bewältigen. Von Villach aus in Österreich, führte die Tour mit einem kurzen Besuch im Triglav Nationalpark in Slowenien, durch das italienische Friaul, Venetien bis nach Südtirol wo letztlich unser Ziel in Brixen lag.

Die Route ist mehr oder weniger der An- und Abreise geschuldet welche per Zug erfolgte. Von München aus über Salzburg ist mit nur einem Umstieg, Villach per Railjet zu erreichen. Und von Brixen aus fährt ohne Umstieg ein Eurocity wieder zurück nach München.

Das Hab und Gut fand wieder seinen Platz in einer Bikepacking-Satteltasche und bereits im Voraus buchten wir unsere Unterkünfte. Wer nicht so recht weiß was er alles mitnehmen soll, findet in einem früheren Beitrag von mir eine recht übersichtliche Packliste.

Tag 1

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Der erste Tag startete in aller früh mit der Anreise per Zug aus München. Ab Salzburg zeigte sich der Sommer von seiner regnerischen Seite und fast minütlich checkte ich das Regenradar. Als wir kurz vor 11 Uhr in Villach ankamen, begrüßte uns glücklicherweise die Sonne, wobei in der Ferne sich immer wieder tief hängende Regenwolken bedrohlich ankündigten. In Österreich sollten wir uns aber nur kurz aufhalten und auch Slowenien wird über den Vrsicpass ziemlich schnell passiert, sodass wir am Abend bereits das Friaul in Italien erreicht haben werden.

Wurzenpass

Der flache Start in Villach endet bereits nach 10 Kilometern. Denn dann steht schon die erste Bergwertung an, der Wurzenpass (1073 m). Über die Nordostanfahrt stehen uns 570 Höhenmeter auf 7,5 Kilometer Länge bevor.  Am Straßenrand machen entsprechende Verkehrsschilder die Autofahrer darauf aufmerksam, am besten gleich den 1. Gang einzulegen und Nothaltebuchten stehen ebenso bereit. Der Fahrradfahrer muss auf solchen Luxus verzichten und quält sich, über die eher in schlechtem Zustand befindliche Straße, hinauf. Mit Steigungswerten um die 20% im Mittelteil, brauchen wir Minuten um ein Pärchen zu überholen, welches Ihre Rennräder den Berg hinauf schiebt. Auf dem Pass angekommen, welcher auch die Grenze zwischen Österreich und Slowenien markiert, begrüßt uns ein alter T62-Panzer, der vielen als Fotomotiv dient.

Die Abfahrt nach Podkoren dauert nicht lang, sodass wir nur 200 Höhenmeter verlieren.

Vršič

Über Podkoren erreichen wir zügig den Erholungs- und Wintersportort Kranjska Gora (Kronau). Hier beginnt die nördliche Auffahrt zum Vršič (1611 m). 10 Kilometer Länge und 1.000 Höhenmeter gilt es hier zu überwinden. Besonderes Highlight aus dieser Richtung sind die 24 Kehren mit Kopfsteinpflaster.

Anfangs ist die Steigung kaum zu spüren, im weiteren Verlauf nimmt diese aber deutlich zu, wenn auch immer wieder etwas flachere Abschnitte dabei sind. Gegenüber dem Wurzenpass, ist die längere und höhere Auffahrt zum Vršič Pass deutlich angenehmer zu fahren. Wer noch Zeit und Kraft hat um den Kopf nach links oder rechts zu neigen, kann eine Sehenswürdigkeit erspähen, welche zwischen 2 Kehren liegt, die Russische Kapelle. Das beeindruckende Bergpanorama des Nationalpark Triglav, welches uns seit Kronau begleitet, wird man allerdings kaum übersehen können.

Die Passhöhe ist eher unscheinbar und wird durch viele Wanderer frequentiert, welche den angrenzenden Parkplatz als Startpunkt für Wanderungen nutzen. Schöne Ausblicke in die Julischen Alpen bieten sich aber trotzdem. Zugleich ist dies der höchste befahrbare Straßenpass Sloweniens.

Ähnlich Kurvenreich wie die Auffahrt, gestaltet sich die Abfahrt nach Trenta. Über zig Haarnadelkurven verlieren wir wieder schnell unsere mühsam erkämpften Höhenmeter. Wir folgen dem Socatal auf leicht abfallender Straße bis kurz vor Bovec, wo wir bis auf 400 Meter Höhe hinab gefahren sind.

Mangart / Passo del Predil

Die Auffahrt zum Mangart (2055 m), als auch zum Predilpass (1156 m), beginnt kurz hinter Bovac und verläuft 12 Kilometer lang identisch. Im anfangs nur schwach ansteigenden Tal begrüßt uns das Fort Kluze, bevor die letzten kleineren Örtchen passiert werden. Vom Tal aus bis zum Predilpass sind es 13 Kilometer und 670 Höhenmeter. Kurz vor dem Predilpass zweigt dann die nochmals 11 Kilometer lange Straße zum Mangart ab, welche nochmals 1.000 Höhenmeter überwindet.

Auf dem identisch verlaufenden Teil der Auffahrt erwischte uns das erste (und einzige) Mal ein kleiner Regenschauer. Die hastig angelegte Regenkleidung war Bergauf allerdings schneller von innen durchwässert, als vom äußeren Regen.

Bis zum Abzweig am Mangart wechseln sich die Steigungswerte wenig ab. Das steilste Stück befindet sich relativ am Anfang und zum oberen Ende hin kommt man auf kaum über 10% Steigung. Die Mangartstraße konnten wir schließlich nur 6 Kilometer weit bis auf 1.560 Meter folgen. Bis ganz nach oben fehlte uns leider die Zeit.

Die Abfahrt führt mit einem kurzen Gegenanstieg über den Predilpass, wo wir Slowenien verlassen und Italien begrüßen.

Sella Nevea

Nach kurzer Abfahrt vom Predilpass, auf welcher wir nicht einmal 200 Höhenmeter verloren haben, umrunden wir den Lago del Predil. An dessen Ende beginnt mit nur sanfter Steigung die Auffahrt zum sehr unscheinbaren Sella Nevea (1190 m). Gerade einmal 4 Kehren und 200 Meter höher ist der Pass schon erreicht und damit ist er auch der Letzte an diesem Tag.

Was folgt ist eine 30 Kilometer lange Abfahrt bis nach Chiuasforte im Eisental. Ab hier wechseln wir für die letzten paar Kilometer auf den Alpe Adria Radweg, welcher auf einer stillgelegten Bahnlinie angelegt wurde. Durch zig beleuchtete Tunnel geht es recht einsam unserem Tagesziel dem Ort Moggio Udinese entgegen. Mit der Residence Bed&Bike haben wir hier eine sehr Fahrrad-freundliche und gut gepflegte Unterkunft für die Nacht gefunden.

 

Tag 2

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Heute steht die Königsetappe auf dem Plan und rückblickend war Tag 2 auch der schwierigste. Den Friaul lassen wir heute hinter uns, schinden uns aber vorher noch am Monte Zoncolan um nur kurze Zeit später durch das fast ausgestorbene Val Pesarina den Doppelpass von Sella di Razo & Sella Ciampigotto zu überqueren. Im letzten Teil steht noch eine Bergankunft auf 2.320 Meter Höhe unterhalb der Drei Zinnen an. Hier sind wir dann bereits mitten in den Dolomiten angekommen.

Monte Zoncolan

Der frühe Vogel fängt den Wurm und so machen wir uns kurz nach 8 Uhr auf den Weg. Der Tag wird lang, die Gipfel hoch und den schlimmsten Anstieg erreichen wir bereits nach 35 Kilometern recht flacher Anfahrt. Der Monte Zoncolan (1740 m) ist gemeint. 1200 Höhenmeter auf 10 Kilometer Länge. Nicht von ungefähr einer der härtesten und steilsten Anstiege in ganz Europa. Über die Geschichtsträchtige Westanfahrt versuchen wir unser Glück. Obwohl das Regenradar nichts Gutes ahnen ließ, meinte es das Wetter schließlich gut mit uns. 20 Grad und nur kurzer feinster Nieselregen. Gute Voraussetzungen für den Gipfelsturm.

Eine Auffahrts-Beschreibung dieses beispiellosen Wahnsinns an Steigungen, könnt ihr gern bei Quäldich nachlesen. Ich bekäme es nur weitaus schlechter hin und spare mir die Mühe diese Anstrengungen in Worte zu fassen. Und wer mit Gepäck unterwegs sein sollte, so wie wir, kann sich das Ganze gern nochmal eine Nummer schwerer vorstellen.

Oben angekommen, gewinnt der Monte Zoncolan keinen Preis als schönste Passhöhe. Die Kuppe ist großflächig asphaltiert und ansonsten findet sich hier wenig. Wer es aber bis hierhin geschafft hat, kann getrost sehr stolz auf sich sein. Die Abfahrt gestaltet sich aufgrund des nun extremen Gefälles ebenso langsam und mühsam wie die Auffahrt. Die Bremsen sollten gut funktionieren und den Reifenflanken bei Felgenbremsen zwischendurch etwas Zeit gegeben werden, sich wieder abzukühlen.

Sella di Razo & Sella Ciampigotto

Im Tal auf 500 Meter Höhe angekommen, radeln wir nun dem Val Pesarina entgegen. Ein fast ausgestorbenes Tal voller Wälder, Wiesen, Bäche und wundervollen Ausblicken auf die umliegenden Berge.

Fast 30 Kilometer lang geht es im Tal immer weiter nach oben. Die Steigungen erreichen kaum mehr als 15 Prozent und der Straßenbelag ist in sehr unterschiedlichem Zustand. Erst im oberen Teil tauchen ein paar Spitzkehren auf und der Wald lichtet sich. Durch die abgeschiedene Lage wird man allerdings wenig von vorbeifahrenden Autos oder Motorrädern geplagt, sodass diese Auffahrt auf der gesamten Tour einer der schönsten für mich war.

Die Passhöhe teilen sich in nur wenigen hundert Metern Entfernung zwei Pässe, der Sella di Razo (1760 m) und Sella Ciampigotto (1790 m). Auf diesem Hochplateau geht es etwa 4 Kilometer mit nur schwacher Steigung entlang. Was folgt ist die Abfahrt nach Auronzo di Cadore. Hier geht es sehr kurvenreich hinab, wobei der Asphalt teils sehr schlecht ist. Während wir dort waren, fanden allerdings schon Ausbesserungsarbeiten statt.

Col Sant’Angelo

Auronzo di Cadore begrüßt uns mit dem aufgestauten Lago di Santa Caterina und im Hintergrund mit den Drei Zinnen, wo wir bereits unsere Unterkunft für diese Nacht erkennen können. Um von 800 Meter auf 2.320 Meter Höhe zu kommen, muss zuvor aber noch der Col Sant´Angelo (1757 m) bezwungen werden. Mit dem Monto Zoncolan und weiteren 1.000 Höhenmeter in den Beinen, keine leichte Aufgabe. Zumal unsere Unterkunft, das Rifugio Auronzo, um 20 Uhr die Küche schließt und wir dort oben nichts anderes zu Essen finden werden, wenn wir zu spät eintreffen.

Erst einmal geht es 20 Kilometer weit im Tal wieder langsam nach oben. Die Steigungswerte sind nur unwesentlich, aber so spät am Tag spürt man auch diese deutlich. Der Col Sant’Angelo wird ohne größere Beachtung überfahren, besticht doch der Misurinasee mit dem Bergpanorama der 3 Zinnen im Hintergrund. Aber auch die allmählich einsetzende Erschöpfung, gepaart mit der Panik vor einem Abend ohne Abendessen, ergeben eine komische Gefühlsmischung.

Tre Cime de Levardo

Da am Berg jeder sein Tempo fährt, bin ich schon etwas weiter vorn, schau aber auch ängstlich immer wieder auf die Uhr. Beobachte die verbleibenden Kilometer und Höhenmeter. In Auronzo di Cadore betrug die geschätzte Ankunftszeit noch 18:15 Uhr. Am Misurinasee stand sie schon bei 18:45 Uhr. Von dort aus sind es dann nochmals 620 Höhenmeter auf 7 Kilometer Länge bis zum Ziel unterhalb der 3 Zinnen.

Nur noch mit dem Gedanken im Kopf rechtzeitig anzukommen um ein Abendessen abzubekommen, damit die Energiereserven zumindest teilweise wieder aufgefüllt werden, nehme ich diesen letzten Teil nur noch vage wahr. Treten, atmen und es scheint auch steil zu sein, also am besten nicht umfallen. Der Blick ist auf die Uhr fixiert. Ankunftszeit: 19:00 … 19:05 … 19:10 … 19:15 … 19:20 Uhr … ich bin da! Tre Cime de Levardo (2.320 m). Foto machen, dann schnell rein, einchecken, Rad sichern, Sachen verstauen und gerade noch rechtzeitig erreicht auch Markus das Ziel. Nur ein paar Minuten später esse ich die beste Pasta meines Lebens und bestaune meinen wohl auch bisher grandiosesten Sonnenuntergang…

Tag 3

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Die Nacht auf 2.320 m war sehr geruhsam und der Morgen zeigt sich hier ebenso eindrucksvoll wie der Sonnenuntergang am Vorabend. Nach einem spärlichen Frühstück steht als erstes eine Abfahrt über den Col Sant’Angelo an. Erst hier stellen wir fest, wie steil die gestrige letzte Etappe hinauf zu den 3 Zinnen war. Unser Verstand muss angesichts der Strapazen wirklich etwas vernebelt gewesen sein.

Im Laufe des Tages stehen 4 weitere Pässe in den Dolomiten auf dem Plan und am Abend werden wir Brixen erreicht haben, von wo aus uns ein EuroCity zurück nach München bringt.

Passo Tre Croci

Um nach der Abfahrt von der Auronzohütte an den 3 Zinnen, über den Col Sant’Angelo nach Cortina zu kommen, liegt noch der Passo Tre Croci (1809 m) auf dem Weg. Die 4 Kilometer lange Auffahrt mit 160 Höhenmetern ist am frühen Morgen gut zur Aufwärmung geeignet. Darüber hinaus bietet der Pass keine besonderen Ausblicke oder Besonderheiten.

Passo di Falzarego

In Cortina auf 1200 Meter Höhe angekommen, befinden wir uns auf einmal mitten im Rennradler-Zirkus. Während wir an den Tagen zuvor nur wenige Gleichgesinnte zu Gesicht bekamen (selbst am Monte Zoncolan war es recht ruhig) tümmelten sich hier die Mamils zu Hauf. Dies hat natürlich gute Gründe, denn von Cortina aus lassen sich viele beliebte Dolomitenpässe gut erreichen.

Wir hängen uns kurzzeitig an eine Hürzeler Bicycle Holidays Gruppe dran und starten so die Ostauffahrt zum Passe di Falzarego (2105 m). Die 16 Kilometer lange Auffahrt überwindet 900 Höhenmeter und die Steigungen sind mitunter sehr moderat. Erst im oberen drittel sind einige steilere Abschnitte dabei. Alles in allem lässt sich dieser Pass aber ohne größere Anstrengungen bezwingen. Auf der Passhöhe herrscht dann viel Trubel. Der Falzaregoist ist bei Motorradfahrern und Rennradlern gleichermaßen beliebt.

Die folgende Abfahrt Richtung Andraz durch unzählige Kehren, war fast durchgängig mit Rennradlern bedeckt. Viele trainierten wohl für den anstehenden Dolomiten Radmarathon der in wenigen Tagen anstand. Wir sausen weiter ins Tal hinab bis nach Caprile.

Passo di Fedaia

Zum Passo di Fedaia (2057 m) führte uns die Ostanfahrt ab Caprile. 12 Kilometer und weitere 1060 Höhenmeter lagen vor uns. Im Ort Sottoguda haben wir leider die gleichnamige Schlucht verpasst. Dort kann man eigentlich durch eine spektakuläre Felsschlucht nach Malga Ciapela gelangen, von wo aus die Auffahrt sich auf der identischen Straße fortsetzt. Bis hierhin sind die Steigungen auch moderat gewesen, doch dies ändert sich schlagartig. Auf einer schier nicht enden wollenden Geraden, geht es mit zweistelligen Steigungswerten hinauf. Die erst spät erscheinenden Serpentinen sind eine willkommene Abwechslung.

Auf der Passhöhe unterhalb des Marmolata angekommen, ist von dem ihm bedecktem Gletscher noch nichts zu erkennen. Zu nah ist man am Berg. Die Passhöhe selbst ist auch wieder relativ unspektakulär. Dies ändert sich allerdings wenig später bei der Abfahrt vorbei am Lago di Fedaia, wo sich der Gletscher endlich zeigt.

Passo Sella

Die Abfahrt vom Marmolata dauert nicht lang, sodass wir nur auf 1400 Meter Höhe herunter kommen. Unser nächstes Ziel und leider schon der letzte Pass in der langen Liste: Passo Sella (2244 m).

Die Südrampe ab Canazei fordert auf 12 Kilometern nochmal 740 Höhenmeter ab. Die Steigungen sind aber relativ gleichbleibend und fast nie gibt es längere Geraden. Eine Kehre schließt sich oft an die nächste an. Wie auch schon beim Falzarego ist das Sellajoch als Pass überaus beliebt bei Rennradlern und dem motorisierten Verkehr. Entsprechend voll ist die Straße. Der Ausblick am Pass ist allerdings abermals ein gerechter Lohn für all die Quälerei hinauf. Eingeschlossen von den Gipfeln der Sella-Gruppe bietet sich ein hervorragender Rundum-Blick.

Was nun noch bleibt ist eine rasante Abfahrt. Mehr als 35 Kilometer weit geht es ununterbrochen bergab. Wir lassen die Dolomiten hinter uns und begrüßen alsbald Südtirol. An den sonnigen Hängen im Eisacktal warten einige letzte Höhenmeter auf uns, bevor es auf dem Eisacktal-Radweg dem Ziel in Brixen entgegen geht.

Fazit

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425 Kilometer und 10.000 Höhenmeter später haben wir Brixen erreicht und pünktlich unseren Zug zurück nach München erwischt. 3 Tage waren wir unterwegs. Haben Österreich, Slowenien und Italien besucht. 13 von 14 Pässen einen Besuch abgestattet und zwischendurch keinen einzigen Defekt gehabt. Trotz anders lautenden Vorhersagen des Regenradars, sind wir nie ernsthaft nass geworden. Ich habe mir zwar ein blutiges Knie eingefangen (beim Versuch einen Bordstein zu überfahren…), aber abgesehen davon wurde die Tour gesund und munter überstanden.

In Summe also eine sehr Erfolg- und vor allem Erlebnisreiche Bikepacking-Tour. Der Tourenbericht spiegelt auch nur einen Bruchteil unserer Erlebnisse wider. Zu zahlreich sind diese, wenn man sich auf solch ein Unternehmen einlässt. Wer noch überlegt diese oder eine ähnliche Tour zu absolvieren, dem sei dies dringend empfohlen!

Empfehlenswert ist außerdem ein zuverlässiger Begleiter, mit dem am besten schon vorher längere Touren absolviert hat. So wie ein guter Tourenguide – deshalb ein doppeltes Danke an Markus!