Im linkselbischen Teil der Sächsischen Schweiz, befinden sich an der Grenze zu Tschechien zwei ganz besondere Tafelberge. Die bereits stark erodierte Kaiserkrone (350,8m) und der Zirkelstein (384,5m).

Versteckt sich die Kaiserkrone noch größtenteils im Wald, ist die Kuppe des Zirkelsteines bereits von weitem her gut zu erkennen. Beide Berge liegen in unmittelbarer Nähe zu Schöna und lassen sich am besten per Auto erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es in Schöna, aber auch in Reinhardtsdorf, von wo aus wir unsere Wanderung starten, zur genüge.

Wer mit dem Zug anreisen möchte, kann am Halt Schöna im Elbtal aussteigen und erreicht beide Berge am besten über die Bahnhofstraße.

Rundwanderung

Den GPS-Track zur Wanderung findet ihr am Ende des Beitrages. Los geht es auf dem kostenfreien Wanderparkplatz in Reinhardtsdorf.

Im ersten Teil noch an der Hauptstraße entlang, erreichen wir bald Schöna und gehen auf einer Nebenstraße durch den Ortskern mit vielen sanierten Bauernhäusern. Auch ein eigentlich für die Lausitz typisches Umgebindehaus liegt auf dem Weg. In Schöna selbst gibts es noch ein kleines, privates Fahrzeug-Museum zu bewundern. Nur kurze Zeit später finden wir uns schon am Aufstieg zur Kaiserkrone, deren Gipfelbereich aus mittlerweile 3 getrennten Sandsteingipfeln besteht. Über Treppen sind diese leicht zu erreichen. Der Rundblick reicht vom Lausitzer Bergland, über die Böhmische- bis weit in die Sächsische Schweiz hinein.

Der markanteste nähere Felsen und unser nächstes Ziel, ist der gegenüberliegende Zirkelstein.

Nach dem Abstieg von der Kaiserkrone führt es uns abermals durch Schöna hindurch auf den Zirkelstein. Auch hier ist der Aufstieg recht schnell erledigt, ist der Zirkelstein doch der kleinste Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Der Abstieg erfolgt auf identischer Route und nach einer Umrundung des Zirkelsteins erreicht man wieder Schöna. Durch den idylischen Mühlgrund geht es schließlich zurück zu unserem Ausgangspunkt in Reinhardtsdorf.

Für die gesamte Wanderung sollte man 1,5 – 2 Stunden reine Gehzeit einplanen. Eine besondere Schwierigkeit beim besteigen der beiden Berge gibt es nicht. Alle Wege sind mit Treppen und Geländer abgesichert.

GPS-Track

Bei GPSies könnt Ihr euch den Track ansehen und in verschiedenen GPS Formaten herunterladen. Mit einem Klick auf „Track anzeigen“ landet Ihr dort.

gpsies-tracks